Die Sache mit der Inkonsequenz

Entschuldigung, ich muss mich eben kurz zu Wort melden. Ja, is’ inkonsequent, weiß ich selber! Ich sag auch oft, heute saufe ich mal nicht, mach’s aber trotzdem. Meine Inkonsequenz fängt schon morgens an, wenn’s draußen noch dunkel ist, also, um ehrlich zu sein, quasi sogar, wenn ich noch schlafe. Kann ich jetzt nicht so genau erklären. Jedenfalls habe ich mit dem Bloggen aufgehört, ich meine, guckt Euch doch nur den nächsten Post an. Ich habe doch verdammt lange damit aufgehört! Und ich will auch gar nicht wieder anfangen! Obwohl ich der Meinung bin, dass ich ab und an ganz gern was sagen würde. Also laut. Und in Großbuchstaben. Und manchmal schaue ich nach und wundere mich, dass hier noch so viele Leute lesen! Gut, es sind nur so um die 10, aber 10 Leute sind 10 Leute sind 10 Leute. Es ängstigt mich, dass es Zeiten gab, in denen ich nur 5 Leser hatte. In diesen Zeiten habe ich regelmäßig gebloggt. Was soll mir das jetzt sagen? Herr Ober, ein Gläschen Chianti bitte. 0,1l genügt! Ich habe nämlich mit dem Trinken aufgehört. Also mit dem Trinken von 0,2l-Wein. Das ziehe ich jetzt konsequent durch. …Wenn ich zwei 0,1l-Wein trinke, kann mir ja da keiner nen Srick draus drehen, oder doch?

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12 Antworten zu Die Sache mit der Inkonsequenz

  1. G. Franke schreibt:

    Finde auch, dass man das mit dem Bloggen zumindest einschränken sollte. Und überleg mal, wieviel mehr Zeit Du dann zum Trinken hast!
    Kein Vorteil ohne Nachteil!

  2. T.M. schreibt:

    Ja, verwenden Sie ruhig öfter mal Grossbuchstaben. Und Ausrufezeichen!

  3. mayarosa schreibt:

    Warum wolltest du denn aufhören mit dem Bloggen? Die Antwort auf diese Frage ist doch viel wichtiger als die Frage nach der Konsequenz. Und Konsequenz ist relativ.
    Wenn jemand abnehmen will und Schokolade liebt und sich dann die Schokolade verbietet, weil sie dem Abnehmen hinderlich ist, dann ist es natürlich “eine kleine Sünde”, wenn er oder sie dann doch ein Stückchen Schokolade nascht. Aber vielleicht war es genau das kleine Stück, das er oder sie brauchte, um weiter auf dem Weg des Abnehmens zu bleiben. Wenn jemand die kleine Inkonsequenz nutzt, um zu sagen, jetzt ist es auch egal, und dann die ganze Tafel ist, dann ist das dumm.
    Und noch’n Beispiel: Wenn Eltern behaupten, sie seien in der Erziehung immer konsequent, dann lügen sie. Das kaufe ich keinem ab, auch wenn ich mich, wie viele andere auch, immer wieder darum bemühe, es einigermaßen konsequent hinzukriegen.
    Liebe Grüße

  4. lesbomat schreibt:

    Machen die Flippers nicht auch die 5. Abschiedstournee?

  5. Verena schreibt:

    @Lesbomat: Ja, ich glaube schon. Und Wolle Petri ist auch wieder da!

    @ Maya: “Warum wolltest du denn aufhören mit dem Bloggen?”
    Ich habe einfach zu viel zu tun, ich schreibe ja auch noch an einem neuen Buch und sowieso und überhaupt, habe ich keeeiiiinnne Zeit und bin schwer beschäftigt. :-)

  6. lesbomat schreibt:

    Aber nirgends prokrastiniert es sich wunderbarer als auf dem eigenen Blog. Da fließen die Sätze nur so dahin, im Gegensatz zu BEZAHLTEN Schreibprojekten.

    Sagt jetzt mal aus eigener bitterer Erfahrung,

    die Lesbomatin

  7. alivenkickn schreibt:

    ich finde konsequent zu sein hat sowas einengendes statisches, unbewegliches an sich. das leben selbst ist ja alles andere als statisch, unbeweglich. gut einige sind schon zu lebzeiten tot und merken es nicht. aber das is wieder n ganz anderes thema . . . . . . .

    egal you re back . . und das ist auch gut so :)

  8. Susanna Wellenbrink schreibt:

    Du Liebe- ich bin IMMER noch nicht weiter gekommen, Dein Buch zu lesen… ;-) Weil ich so inkonsequent bin und mir die Zeit einfach nicht einräume… OBWOHL ich so begeistert bin!
    Aber dafür habe ich den richtigen Satz erfunden:

    “Nein, ich bin nicht INKONSEQUENT! Ich bin FLEXIEBEL!!!” ;-)

    Seit dem macht die Erziehung meiner Tochter doppelt Spaß und ich hab kein schlechtes Gewissen mehr.
    Alles ändert sich täglich und darauf muss man doch eingehen!
    Gerade die “Lust zu schreiben” ist eine tückische Freundin ;-) auf die man sich so GAR NICHT verlassen kann ;-)
    Mal sind die Gedanken besser geeignet für den Blogg und mal für das Buch ;-) und man kann das so gar nicht wirklich bestimmen- das kommt von ganz alleine in den Kopf ;-)

    Also, bleib bitte bloss dabei! Mach, wie es sich richtig anfühlt- immer dann, WENN es sich richtig anfühlt! ;-) hihi- hier spricht der Eigennutz- ich lese Deine Bloggs nämlich saugerne ;-)

    Viele liebe Gedanken! Susanna

  9. Donkys Freund schreibt:

    Konsequenz wird völlig überbewertet. Alles Selbstgeißelung für ein diffuses Ziel, von dem man später mit einem seufzenden “Und jetzt?” zurücksieht, um dem nachzuweinen, was man wegen ihm alles verpasst hat. ;-)
    Anderseits: Bloggen wird auch völlig überbewertet. ;-)

  10. Irodeschi schreibt:

    Es lebe die Inkonsequenz….Juchhu :-)

  11. schreibschaukel schreibt:

    Dieses Phänomen kenn’ ich. Ich schreibe jetzt auch seltener – das ist meiner Blogstatistik sehr zuträglich ;-) .

  12. KimA schreibt:

    sei authentisch♥ alles andere…….;(

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