„Ich stieg aus meinem VW, ging über den Parkplatz zur Bar und trat ein. Die Bar war ein ungemütlicher Schlauch, mit einem Metalltresen, dessen Oberfläche schmierig wie eine Klortürklinke war. Im Fernseher flimmerte eine Superbowl-Übertragung, hinterm Tresen schichtete eine alte Frau Literflaschen in die rostbraune Brühe einer Kühlbox. Vor ihr stand nur ein einziger Gast, [...]
Mit ‘Literatur’ verschlagwortete Einträge
„Wenn dir das Leben eine Zitrone gibt, frag nach Salz und Tequila“
Veröffentlicht in Kultur, Literatur und so, Getagged Der König von Mexiko, edithalisa, Gesellschaft, Groteske, Literatur, Stefan Wimmer, Verenas Weltlaterne am 13. Juni 2009 | 2 Kommentare »
Salinger bei 50 Grad
Veröffentlicht in Literatur und so, Getagged Allgemeines, «60 Years Later: Coming Through the Rye», Der Fänger im Roggen, edithalisa, Gedanken, Gesellschaft, Holden Caulfield, In eigener Sache, J.D. Salinger, Kultur, Literatur, News, Verenas Weltlaterne am 2. Juni 2009 | 1 Kommentar »
Da fahre ich gerade so schön mit Birne in seiner neuen Rennsemmel durch die Gegend und wir reden und quatschen und schwadronieren über das aktuelle Geschehen und ich höre Birne zu, was er davon hält, dass sich so ein „dahergekommener Autor“ an Salingers Kultroman „Der Fänger im Roggen“ ranmacht und dessen Romanfigur Holden Caulfield wieder [...]
Mädchen
Veröffentlicht in Minuten-Prosa, Getagged edithalisa, Literatur, Prosa, Schuhe, Verenas Weltlaterne am 22. September 2008 | 4 Kommentare »
Noch einmal hinschauen, obwohl man es schon hundert Mal getan hat. Noch einmal über Farben nachdenken und überlegen, welche man am meisten liebt. Mit beiden Händen und geschlossenen Lidern versuchen, sie zu fühlen. Schwarz wirkt immer eben, Lila angeraut, Rot zu lackiert, Weiß fühlt man nie. Noch einmal den Kopf zur Seite und die Hand [...]
Getrennte Wege
Veröffentlicht in Lyrik, Getagged Literatur, Lyrik, Poesie am 3. August 2008 | 1 Kommentar »
Wir waren Kinderfreunde
und lachten über uns
bis du in meinen Spiegel sahst
und plötzlich wusstest, wer du warst
Weiß dein Gesicht
Kunterbunt mein Hoffen
In deinen Augen bin ich dann
ganz ohne Anker abgesoffen
Man gibt sich seitdem zugeknöpft
und geht getrennte Wege
nichts-sagend zu dem Andern
wie die Tiere im Gehege
Laufen wir aneinander vorbei
kennen nicht mehr einander
erinnern uns nur
und suchen manchmal
staubig, still und leise
verschüttet [...]

"Im Schüttelfrost liegt irgendwo in einem Busch mein Puls"...
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