T’schuldigung, gehört die Ihnen?

In den nächsten Wochen habe ich zu tun. Ich muss endlich mal an dem Buch weiterarbeiten und wer weiß, was es heißt so ein Exemplar zu schreiben, weiß auch, dass mit dem fertig geschriebenen Buch die Arbeit erst beginnt.

Man schreibt und klingelt Verlage an und schleimt sich bei den Miezen im Vorzimmer ein: „Hörn’se mal Frau Erika, ich habe da ein ganz tolles Manuskript, dass ich Ihnen gern mal schicken würde!“ Weil Frau Erika meistens schon bis Mittag dutzende dieser Klinkenputz-Anrufe hinter sich hat, tüftle ich gerade an einem eigenen, ganz neuen Konzept, wie ich der Dame mein Exposé schmackhaft machen könnte. Auch gute Bücher müssen – genauso wie die schlechten –  erstmal an den Mann bzw. Frau Erika gebracht werden. Das Zauberwort heißt m.E. schlicht: Überzeugen!

Vielleicht mache es so wie Frank Abagnale jr. in „Catch me if you can“: Direkt hinlatschen, mit nem Goldkettchen vor Frau Erikas Nase rumfuchteln und fragen, ob sie das Schmuckstück gerade verloren hat. Mal gucken, was passiert. Ansonsten halte ich in den nächsten Tagen, Wochen und Monaten natürlich meine Leser mit sensationellen Fotos bei Laune. Hier schon mal ein kleiner Vorgeschmack…

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