Und zu welcher Gattung gehörst du?

Kann es sein, dass ich permanent penne und deswegen nicht mitbekomme, was geht, besonders in Berlin, vor der eigenen Haustür?  Mir wird nämlich immer ganz schwurbelig im Kopf, wenn ich wieder Bezeichnungen für diverse Gattungen von Menschen lese, die hier (und nicht nur hier, aber hier besonders oft) rumflitzen. Hat man sich gerade an eine gewöhnt, kommt die nächste.

Den Yuppi (young urban professional) kennt wohl jeder, vom Dink (double income, no kids) habe ich aber noch nie was gehört. Ich meine, ich kenne natürlich die Bezeichnung, aber ist es Euch jemals passiert, dass Ihr irgendwo wart und mitbekommen habt, wie jemand sagte: „Guck mal, die Dinks da vorn!“ Mir nicht! Klar kennt man englischsprachige Magazine, wie „Ex-Berliner“ und so, die sielen sich schließlich ständig auf den Sitzen im St. Oberholtz rum, aber das heißt doch noch lange nicht, dass auch die Leute untereinander so reden, oder? Die neue Gattung, die jetzt aufgetaucht ist, heißt „Yuki“ (young urban kreative internationals), gemeint sind junge Kreative, sprich: Leute, die gerade ein Projekt am Start haben, über das sie aber noch nicht sprechen dürfen, weil es geheim ist. Yuki, Dink, Hippster, Yuppi: Ähm, alles ticki tacki? Mensch, waren das noch Zeiten, als die Leute noch schlicht Punks und Gruftis oder Schnösel hießen.

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